Er setzte ab. Ein kleiner Rest Rot wurde noch aus dem Mundwinkel geleckt; köstlich… und doch so fad. Sie lehnte ihren Kopf zurück. Ohne Körperspannung hing Sie schlaff in seinen Armen. Ein leichtes Zittern fuhr ihr durch den Leib. Ein Seufzer. Sie schloss die Augen. Wieder eine, dachte er sich; sicherlich waren sie Nahrung… aber es ging so leicht, so langweilig.
Unfreiwillig war er zu dem geworden, was er war und eigentlich gefiel es ihm nicht. Früher war alles besser, als er sich über seine neuen Fähigkeiten freute, sie ausprobierte, aber das verlor schnell seinen Reiz. Die Jahre zogen spurlos an seinem Gesicht vorrüber und er sah immernoch aus wie achtundzwanzig, in der Blüte seiner Jahre und gleichzeitig alterte sein Geist, aber selbst das war nicht das Schlimmste, denn das Schlimmste war war die Lethargie. Die unendliche Langeweilie.
Alles schon gesehen, alles erdacht, alles hinterfragt und es blieb der Rest übrig: rationales, emotionsloses, kurzfristiges Entscheiden über das Leben und Sterben der Anderen.
Er ließ sie fallen, mit einem dumpfen poltern schlug sie auf dem Parkett auf, und ging.
Draußen atmete er tief durch.

Der Tag zieht vorrüber. Seltsam, wie sich die Stunden so ganz von selbst davonstehlen, ohne, dass sich Spuren am Gemüt hinterlassen. Ganz so, als wäre ich überhaupt nicht da…Ich merke nur, dass es dunkel wird, nicht wann und wie. Ich weiß, dass sich die Erde von der Sonne wegdreht, sie will ruhen. Im solben Moment aber, dreht sie einen anderen Teil dem Licht zu und verharrt in einem ewigen Kreislauf träger Müdigkeit.

Was mich betrifft… Ich versuche gerade auch zu schlafen. Gedanken beschäftigen mich. Was macht sie wohl gerade? Ob sie auch noch wach ist und an mich denkt? Komisch, immer denke ich, ich sei der Einzige, der Abends allein da liegt, in Selbstzweifeln versunken, auf der suche nach Antwort auf die Fragen, die man sich stellt. Ich habe eigentlich ein gutes Leben, keine Frage. Ich habe Freunde, die von mir sehr geschätzt werden und das beruht auch auf Gegenseitigkeit.
Und doch… Das, was fühle, ist eine ewig schneller werdende Zeit, die sich meiner Fassung entzieht. Wenn Ich recht darüber nachdenke, ist kein Selbstmitleid, eher eine Art Drang herauszufinden, warum sich die Dinge so entwickeln, wie Sie es tun, denn Traurigkeit sammelt sich in mir nur selten.
Einschlafen, ohne Gedanken, das wäre so erleichternd…

Ich sitze auf einer Bank und schaue auf den See. Die Welt um mich scheint verschwommen, fast milchig. Irgendwie unscharf. Der Schnee senkt sich langsam und bedächtig der Erde entgegen. Ich lächle. Der Mond scheint, aber es ist sehr hell. Der Schnee reflektiert das Mondlicht so schön. Wer wohl dafür sorgt, dass die einzelnen Flocken ihre Form bekommen? Ich habe mal gelesen, dass keine Einzige der Anderen gleichen soll. Ob das wahr ist? Ich lege mich auf den Boden. Mir war sowieso gerade danach. Tatsächlich, wenn man ganz nah ran geht, sehen sie alle unterschiedlich aus. Ich schaue mich um. Es ist schon spät, aber das macht nichts, denn ich bin glücklich. Die Bäume sind kahl, aber tragen ein weißes Kleid, dass Sie selbst jetzt, da sie alle Blätter verloren haben, schön und freundlich aussehen. So mag ich sie. Nicht so traurig und niedergeschlagen, wie im Herbst, wenn sie alle Kraft verloren haben und den Balztanz des Sommers überstanden. Aber jetzt schneit es und ich beobachte den Aufgang des Mondes. Ich liege da, während ein Schwan auf dem Gewässer vorüber zieht. Ein zarter Hals. Mich stört nur der seltsame Höcker auf dem Schnabel, da hat sich die Evolution was seltsames ausgedacht, aber jede Rasse braucht wohl ihre Nutzlosigkeiten. Ich schmunzle, ich finde den Gedanken witzig. Plötzlich trifft mich etwas Kalt am Unterarm. Ich schleife meinen Arm in mein Blickfeld. Eine Schneeflocke färbt sich scharlachrot.

Wie wunderschön.

Es ist warm und behaglich. Ich sitze in einem Korbstuhl. Er ist sehr bequem. Ich sehe mich um. Versuche sie zu entdecken.. sie ist da, schön, wie ich sie mir vorgestellt habe. Monatelang hab ich an sie gedacht, ihr geschrieben. Und nun schaut sie betreten zur Seite. Sie lächelt mich an. Ich lächle sie an. Manche der Leute um mich herum bemerken meine Blicke, aber sagen nichts. Genau wie sie. Hat sie mich vergessen? Nein… Sie lächelte mich an. Sie ist so wunderschön. Ich schließe die Augen und kann sie fast riechen. Ich bin überwältigt. Obwohl sie sich mit Anderen unterhält, weiß ich kaum meine Gedanken zu kontrollieren. Was soll ich tun? Ich kann nicht einfach hingehen und sie küssen. Das wäre unpassend. Ich unterhalte mich mit den Anderen und versuche ihre Blicke einzufangen. Jedes mal, wenn sie mich ansieht lächle ich. Sie nur manchmal, aber ihre Augen lachen vor Freude. Es ist wie ein Tanz ohne Tanz, eine Art Versteckspiel, in dem die Versteckte versucht gefunden zu werden. Oh Gott, sie ist so wunderschön. Was soll ich nur tun… Ich hole mir ein Bier. Das würde jeder normale Mann, in einer normalen Situation wie dieser tun. Ich spüre wie sie mir auf den Nacken schaut. Als ich die Tür hinter mir schließe ist es irgendwie kühler. Ich fühle mich schuldig. Warum bin ich gegangen? Aber ich habe doch normal gehandelt, das hätte jeder von mir erwartet.
Und doch…

Ich werde schnell dieses verdammte Bier holen und dann so schnell wie möglich zurück. Mir wird ein Glas angeboten, ich nehme gerne eins, denn so kann ich wenigstens ein wenig Stil waren. Himmel, sie ist da und ich auch. Sie hat das wahrscheinlich süßeste Gesicht, dass ich je gesehen habe. Ich suche einen Grund um an ihr vorbei zu gehen. Nur um einmal an ihrem Haar zu riechen. Mir fällt nichts ein, ich kann nicht klar denken. Ich überlege was ich ihr sagen sollte, um sie in ein Gespräch zu verwickeln. Ich verhasple mich und sage irgendwas.

Sie schmunzelt und sagt etwas wundervolles.

They were on their way to a better life. He was thinking about the past, and what had happened. No good things. The laws would clearly be against what he did, but his follower didn’t complain. In fact, he never spoke a word. He just rid on his horse next to him, so he called him the silent.

The speaker said, where they would ride to and why. The men travelled west. Both had these things in mind, but it was no longer important. In the evening, the speaker always asked his companion about how he felt.  No answer, just some guttural sounds. It were strange nights, always hoping, the next day would be a better, than the last. They had been riding for two months now in a land of loneliness. Silence surrounded them, in each of the miles and miles they had passed. They rid next to huge pinnacles of sand and dust, praying not to feel the wrath of the native god’s who reigned these landscapes. Sometimes they crossed deep forest, aware of the unknown creatures lurking in the bushes and behind the trees gasping and struggling with their instincts versus their brain, which recognized the danger of the speaker, not to dash out of their hiding to rip the silent.

They were passing a river, with a beach of gravel, greater stones and big rocks. The water was split up in two streams with a sandbank between them. The horses shivered because of the cold water which flew fast around their legs. Large fish sprang up the stream to reach the source of the water. The speaker warned to care for the bear who was not far from the riders’ path, but the big animal was focused on the fish to catch it. They passed the first stream and rested a moment on the small place of stoned security in the middle of nowhere. The silent was getting weaker. Sometimes he was about to fall off his horse, but his escorting friend managed to catch him every time. The speaker was in sorrow. It still was a long way to go to the next town with a doctor while his companion was getting weaker every day. After they passed the river and the forest, the dusk slowly covered the land in a mysterious light.

They had to find a place for an encampment. It was getting darker while the speaker set up a fire.“How do you feel?” he asked the silent, who laid down on his bed which the speaker had built of some blankets for him. He gulped. Some blood ran out of his wounds. The fire finally spent some warmth and soon he fell asleep. The speaker was tired, exhausted by the long and hard travel. He made his own bed, but he didn’t sleep. He had to stay awake to take care of his friend. With his head in his hands he observed the wilderness around them. Some owls sang their nightly song. A wolf howled far away.
He got sleepy and thoughtful. He had doubts about if they’d make it.
Just one or two days of travel left, but the silent laid in front of him and already looked pale like a dead man, thus he was still breathing.

Hope, he thought, hope is barely to support…

Da bin ich, hier, da und unverfälscht verfälscht!

Freude ziert mein Herz, der Blog steht!
Zugegebenermaßen kein besonders schwieriges Unterfangen, aber ich  habe micht dennoch dem Problem gestellt, dem Schweinehund gezeigt, wo der Hammer hängt, und mich durchgerungen.
Das will doch mit einem Post geehrt werden… DA isser.

Gestern war ich in der Schule etwas unaufmerksam und verbrachte meine selbstverschuldete unterrichtsfreihe Zeit damit, einer Klassenkameradin etwas aus dem Buch der Bücher vorzulesen….
Richtig, meinem Notizbuch, dem – ich will nicht übertreiben – man unverblümt nachsagen kann, dass es sich um das wertvollste Stück Geschichtsschreibung im Staate Deutschland handelt!
Sie fragte mich, ob ich denn bloggen würde, leider oh leider musste ich das verneinen, allerdings trug ich diesen Gedanken ja schon eine ganze weile mit mir umher.

nunja… was soll ich sagen? hier bin ich :D

mfg Fl1sk