Ich drehe mein Gesicht gegen den Wind.
Ich stehe auf einem weißbedeckten Feld. Der Schneeregen peitscht mir um die Nase, während die Sonne durch die Wolkendecke bricht. Mir ist warm. Ich bin gut angezogen. Nur meine Ohren und Hände sind kühl aber ich fühle die Weite und genieße den Blick auf den Horizont.
Baumketten markieren die nun zugeschneiten Wege, doch ich stehe mittendrin im Weiß. Die Schönheit der winterlichen Hügel und Ebenen breitet sich großzügig vor mir aus. Ich schließe die Augen, um die Welt besser erfassen zu können.
Ein Luftstoß greift nach meinem Haar und ich merke, wie es über meine Stirn streift. Ich ziehe kühlen Atem durch die Nase. Die Flocken bleiben an meinem Gesicht kleben, schmelzen und rollen miteinander als Tropfen an meiner Wange hinab über den Hals und treffen sich mit den Anderen im meinem Schal.
Unter meinen Schuhen knarzt es, der Boden begrüßt meine Schritte mit freundlichem Geknister.
Etwas stupst mich am Bein.
Ein blauäugiger grauweißer Husky lehnt seinen Kopf gegen meinen Oberschenkel und lässt seinen Ball auf meinen Fuß fallen. Er schaut mich voller Erwartung, Lebenslust und Temperament an. Ich kraule ihm kurz durch sein weiches verschneites Fell, nehme den Ball auf und werfe ihn so weit ich kann in Richtung Heimat. Er sprintet los.
Während er durch den Schnee jagt, stecke ich meine Hände in die Taschen, atme tief die frische Luft ein und folge ihm mit einem zufriedenen Lächeln nach hause.
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